Wo liegt der Unterschied – und welches Gerät ist das richtige?
Wer sich mit mobiler Direktkennzeichnung beschäftigt, stößt früher oder später auf zwei nahezu identisch aussehende Geräte: den jetStamp® 1025 und den jetStamp® 1025 sense.
Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich kaum – und genau das sorgt in der Praxis häufig für Verwirrung.
In diesem Beitrag klären wir, worin der tatsächliche Unterschied liegt, was beide Geräte gemeinsam haben und für welche Anwendungen welches Modell sinnvoll ist.
Was beide Geräte gemeinsam haben
Zunächst das Wichtigste:
Der jetStamp® 1025 und der jetStamp® 1025 sense basieren auf derselben Gerätegrundlage.
Beide Geräte sind:
- 100 % mobil einsetzbar
- für den Direktdruck ohne Etikett ausgelegt
- per Knopfdruck bedienbar
- ohne feste Installation oder PC nutzbar
- geeignet für Texte, Barcodes, Nummern, Datum und Uhrzeit
- mit großer Abdruckfläche bis 85 × 25 mm (optional 2″)
👉 Der Druckvorgang selbst ist bei beiden identisch:
Gedruckt wird immer bewusst und kontrolliert per Knopfdruck.
Der entscheidende Unterschied: Woher kommen die Daten?
Der Unterschied zwischen 1025 und 1025 sense liegt nicht im Drucken, sondern in der Datenerfassung vor dem Druck.
jetStamp® 1025 – klassische mobile Kennzeichnung
Beim Standardmodell werden alle Inhalte vorab definiert:
- Texte
- Barcodes
- laufende Nummern
- Datum und Uhrzeit
Der Anwender wählt ein Druckbild aus und löst den Druck per Knopfdruck aus.
Der jetStamp® 1025 ist damit ideal für wiederkehrende Kennzeichnungen, wechselnde Einsatzorte und manuelle Prozesse.
Typische Anwendungen:
- Versand- und Logistikkennzeichnung
- Produkt- und Verpackungsdruck
- Seriennummern, Chargen, Datumsangaben
jetStamp® 1025 sense – Kennzeichnung plus Datenerfassung
Der jetStamp® 1025 sense geht einen Schritt weiter.
Er erweitert das Gerät um eine integrierte Sensor-Schnittstelle, über die externe Daten erfasst werden können – z. B.:
- gescannte Barcodes
- Messwerte
- externe Signale
Diese Daten werden vor dem Druck erfasst, übernommen und anschließend per Knopfdruck ausgegeben.
Wichtig dabei:
Der Sensor löst nicht den Druck aus – er liefert die Daten.
Der Mensch behält jederzeit die Kontrolle über den Druckvorgang.
Warum das wichtig ist
In vielen industriellen Prozessen reicht es nicht aus, nur ein vordefiniertes Druckbild zu verwenden.
Oft müssen konkrete, reale Daten dokumentiert werden:
- ein gescannter Code
- ein gemessener Wert
- ein Prüfergebnis
Der jetStamp® 1025 sense ermöglicht genau das – direkt am Entstehungsort, ohne:
- PC
- Software-Umwege
- manuelle Übertragung
- nachträgliche Dokumentation
Das macht ihn besonders interessant für:
- Qualitätssicherung
- Wareneingangs- und Prüfprozesse
- Mess- und Kontrollaufgaben
- dokumentationspflichtige Anwendungen
Warum man den Unterschied nicht „sieht“
Ein häufiges Problem:
Der Unterschied zwischen 1025 und 1025 sense ist optisch kaum erkennbar.
Abgesehen von den Sensoranschlüssen an der rechten Geräteseite sehen beide Geräte nahezu gleich aus.
Der Mehrwert des sense zeigt sich nicht im Design, sondern im Prozess.
👉 Deshalb lässt sich der jetStamp® 1025 sense auch nicht über ein Produktfoto erklären, sondern nur über:
- Anwendungsszenarien
- Datenfluss
- konkrete Use Cases
Kurz zusammengefasst
| jetStamp® 1025 | jetStamp® 1025 sense |
|---|---|
| Manuelle Dateneingabe | Externe Datenerfassung |
| Vordefinierte Inhalte | Sensorbasierte Inhalte |
| Druck per Knopfdruck | Druck per Knopfdruck |
| Kennzeichnung | Kennzeichnung + Dokumentation |
| Stand-alone | Erweiterbar durch Sensoren |
Fazit: Welches Gerät ist das richtige?
- jetStamp® 1025
→ Wenn Kennzeichnungen flexibel, mobil und manuell erstellt werden sollen. - jetStamp® 1025 sense
→ Wenn zusätzlich reale Daten erfasst und direkt dokumentiert werden müssen.
Beide Geräte sind mobile Direktdrucklösungen –
der sense ist kein Ersatz, sondern eine funktionale Erweiterung für anspruchsvollere Prozesse.











